Ein Generaldirektoren Erzählsalon

Salons

Erzählsalon vom 06.03.2014 mit Über das Volkseigentum - Dr. Ulrike Schulz
Vortrag und Debatte

Anmoderation von Katrin Rohnstock:

Herzlich willkommen zu unserem Spezial-GD-Salon mit der Historikerin Ulrike Schulz.
Geboren 1976 in Berlin-Pankow, legte Ulrike Schulz am Rosa-Luxemburg Gymnasium ihr Abitur ab. Ihre Mutter war Röntgenassistentin und ihr Vater war langjährig technischer Direktor des heute nicht mehr existierenden Palasthotels, heute Dom-Aquarell. Ulrike Schulz studierte von 1996 bis 2004 an der Humboldt-Universität zu Berlin sowie an der Hebrew University in Jerusalem. Sie schloss als Magistra Artium in den Fächern Geschichte, Linguistik und Latein ab. 2006 ging sie an die Universität Bielefeld, um dort spezialisiert auf Wirtschafts- und Unternehmensgeschichte zu promovieren und erlangte 2011 den Doktortitel mit der Bestnote summa cum laude. Für ihre Dissertation über die Geschichte des Suhler Unternehmens Simson erhielt sie 2012 den Dissertationspreis der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft. Die Arbeit trägt den Titel „Simson. Vom unwahrscheinlichen Überleben eines Unternehmens 1856-1993“. 2012 wurde die Arbeit mit dem Preis für Unternehmensgeschichte ausgezeichnet, der von der Gesellschaft für Unternehmensgeschichte in Frankfurt am Main verliehen wird. Anfang 2011 war Ulrike Schulz für sechs Monate an der renommierten Universität Yale in den USA, bevor sie die Stelle als Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Bielefeld annahm. Hier war sie bis vor sechs Tagen tätig und unterrichtete und forschte am Lehrstuhl für Geschichte moderner Gesellschaften. Ihre Forschungsschwerpunkte waren Unternehmens- und Wirtschaftsgeschichte, wobei ostdeutsche Firmen klar im Zentrum standen. Jetzt arbeitet sie in der Unabhängigen Historikerkommission zur Geschichte des Reichsarbeitsministeriums im Nationalsozialismus. Das Projekt ist an der Humboldt-Universität angesiedelt. Sie schreibt in diesem Kontext die zentrale Behördenstudie.

Ulrike Schulz engagiert sich zudem im Netzwerk Sachsen der Dritten Generation Ostdeutschland, in dem sich in der DDR geborene und zur Wendezeit aufgewachsene junge Menschen austauschen und vernetzen.

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Diskutieren an der Kaffeetafel

Diskutieren an der Kaffeetafel

Ulrike Schulz mit den GDs an der Kaffeetafel im Salon

Ulrike Schulz mit den GDs an der Kaffeetafel im Salon